Dienstag, 1. Mai 2018

Zunehmend unbezahlbare Mieten

sind seit einiger Zeit ein öffentliches Thema. Nun bin ich auf eine grundlegende Analyse gestoßen, die trotz sporadischen Phrasen, die ein wenig nach Alt-Achtundsechzigern klingen («oder er legt die Kontrolle in die Hände derjenigen, die wirklich ein Interesse daran haben: die Mieter selbst», «die Verwirklichung eines alten Hausbesetzerslogans: die Häuser denen, die drin wohnen»), im wesentlichen einfach richtig ist.

Kommentare:

  1. Die Mietsteigerungen haben selbstverständlich nichts mit der millionenfach importierten zusätzlichen Nachfrage zu tun.

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    1. Die Stammbevölkerung in Deutschland schrumpft. Durch den Zuzug von außen kommt es wieder zu einer recht normalen Bevölkerungsentwicklung.
      Treibt etwa solch normale Bevölkerungsentwicklung die Mieten hoch und nicht etwa doch die Bodenspekulation, nicht der Verkauf kommunaler Wohnungsbaugesellschaften und sonstiger Immobilien aus öffentlicher Hand, nicht der Verzicht des Staates auf rechtliche Unterbindung von Mietwucher?

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    2. Sicherlich spielt der Staat eine gewichtige Rolle bei den aktuellen Mietpreissteigerungen. Allein die Erfüllung sämtlicher Klimaschutzverordnungen läßt Mieten unter 10 €/m² kaum zu. Hinzu kommt die Grunderwerbsteuer, die das Bauen ebenfalls nicht verbilligt.

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